{"id":89,"date":"2012-07-25T21:29:12","date_gmt":"2012-07-25T20:29:12","guid":{"rendered":"http:\/\/freedom-to-go.com\/?p=89"},"modified":"2016-03-27T21:32:32","modified_gmt":"2016-03-27T20:32:32","slug":"man-mullt-sich-langsam-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freedom-to-go.com\/?p=89","title":{"rendered":"Man m\u00c3\u00bcllt sich langsam zu&#8230;.."},"content":{"rendered":"<p>Es ist doch erstaunlich, wieviel Dinge man im Laufe seines Lebens so anh\u00c3\u00a4uft.<\/p>\n<p>Wie viele Dinge sich anh\u00c3\u00a4ufen, von den man geglaubt hat, sie zu brauchen oder haben zu m\u00c3\u00bcssen oder noch mal verwenden zu k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<p>Am deutlichsten ist mir dies bewu\u00c3\u0178t geworden bei unserem ersten Umzug mit Anfang 30 von unserem alten Haus in unser neues Haus.<\/p>\n<p>Der\u00c2\u00a0 erste gro\u00c3\u0178e Umzug war neun Jahre davor, von unserer vergleichbar kleinen Wohnung in unser erstes Haus. Davon ist mir im Ged\u00c3\u00a4chtnis geblieben, dass die Renovierung des Hauses, was bei seinem Kauf eigentlich den Eindruck eines guten Gesamtzustandes im Innenbereich gemacht hat, sich endlos hinzog und wir am Ende noch bis in die Nacht vor unserem Umzug damit besch\u00c3\u00a4ftigt waren &#8211; das Haus einzugfertig zu bekommen. Der Umzug selbst ist mir als sehr entspannend in Erinnerung geblieben. Ein M\u00c3\u00b6belwagen voll Umzugsgut, viele helfende H\u00c3\u00a4nde und abends war im neuen Haus schon alles wieder aufgestellt und einger\u00c3\u00a4umt. Naja, vielleicht sahen die recht wenigen M\u00c3\u00b6bel im neuen, gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178eren Haus noch ein bisschen verloren aus, die Schr\u00c3\u00a4nke selbst waren auf jeden Fall noch ziemlich leer.<\/p>\n<p>Neun Jahre sp\u00c3\u00a4ter sah es dann anders aus &#8211; erschreckend, was sich in neun Jahren in einem Haus, Keller und Garage nebst Gartenhaus so alles ansammelt. Obwohl der Umzug ja lange vorher bekannt war und ich durchaus M\u00c3\u00b6bel entsorgt, Kleidung ausgemustert und das ein oder andere weg geworfen wurde, passte der Rest nicht mal in vier Umzugswagen und das Entleeren des alten Hauses fand kein Ende. M\u00c3\u00bcssig zu sagen, dass das neue Haus damit dann vom Keller bis zum S\u00c3\u00b6ller vollger\u00c3\u00bcmpelt war und ich 5 Wochen mit dem Auspacken und Einrichten besch\u00c3\u00a4ftigt war. Dieser Umzug ist mir bis heute in traumatischer Erinnerung geblieben.<\/p>\n<p>Danach hatte ich mir vorgenommen, dass mir so etwas nicht mehr passiert und ich habe durch mehrere Teilnahmen an Tr\u00c3\u00b6delm\u00c3\u00a4rkten Ballast abgeworfen. Und immer, wenn ich sehe, dass irgendjemand in der Nachbarschaft Sperrm\u00c3\u00bcll rausgestellt hat, laufe ich durchs Haus und sehe, was ich entsorgen kann.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich nun gedanklich damit auseinander gesetzt habe, meine Zelte abzubrechen, muss ich mir eingestehen, das die Menge an Konsumg\u00c3\u00bctern im Haus weiter zugenommen hat. Der Keller ist gro\u00c3\u0178z\u00c3\u00bcgig zuger\u00c3\u00bcmpelt und auch sonst quillt es aus allen Ecken. Dabei ist das Problem weniger die wirklich unbrauchbaren und kaputten Dinge, die es meist auf den Sperrm\u00c3\u00bcll geschafft haben, sondern es sind die Dinge, denen man noch irgendeinen Nutzen zuspricht und die &#8211; wie meine Oma immer sagte: &#8222;&#8230;zu schade sind zum wegwerfen,&#8220;<\/p>\n<p>Es muss etwas geschehen&#8230;..<\/p>\n<p>Da f\u00c3\u00a4llt mir immer der markige Spruch ein, den ich meiner Tochter immer mit auf den Weg gegeben habe, wenn ich sie animiert habe ihr Zimmer auf zu r\u00c3\u00a4umen: &#8222;&#8230;..denke daran, alles was du weg wirfst, muss du nie wieder aufr\u00c3\u00a4umen&#8230;.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist doch erstaunlich, wieviel Dinge man im Laufe seines Lebens so anh\u00c3\u00a4uft. Wie viele Dinge sich anh\u00c3\u00a4ufen, von den man geglaubt hat, sie zu brauchen oder haben zu m\u00c3\u00bcssen oder noch mal verwenden zu k\u00c3\u00b6nnen. 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